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Datensätze prüfen und korrigieren

Erfassen heißt anhängen. Ein gespeicherter Datensatz wird nie überschrieben, weil er gespeichert wurde — er wird korrigiert, wenn jemand ihn korrigiert, und das bleibt sichtbar.

Alles, was mit einem Datensatz geschieht, geht über dasselbe Datensatz-Tag:

Vorgang Was passiert
Anhängen ein neuer Datensatz entsteht (das tut die Erfassungsmaske)
Ändern ein benannter Datensatz wird korrigiert
Deaktivieren der Datensatz wird stillgelegt
Reaktivieren er zählt wieder

Es gibt kein Löschen. Erfasste Datensätze verweisen auf Stammdatenzeilen; verschwindet eine Zeile, zeigen sie ins Leere, und keine Auswertung über die Zeit wäre danach noch belastbar. Deaktivieren hält die Zeile lesbar und nimmt sie aus den Vorschlagslisten.

In der Stammdaten-Tabelle — einem Widget auf einem Dashboard. Es zeigt die Zeilen hinter einem Datensatz-Tag und bietet, je nach Freigabe: neue Zeile anlegen, Zeile ändern, deaktivieren, wieder aktivieren. Ein Häkchen Inaktive anzeigen holt die stillgelegten Zeilen dazu.

Die Datenansicht bei der Datensatz-Art selbst ist nur lesend. Zum Ändern brauchen Sie die Stammdaten-Tabelle.

Ein Widget liest von Haus aus nur. Wer es einrichtet, meldet einzeln an, was es darf — anlegen, ändern, deaktivieren — und welche Rolle das benutzen darf. Die drei sind getrennt, weil sie verschiedene Risiken sind: einen Tippfehler in einer Fehlerbezeichnung geradezuziehen ist nicht dasselbe wie diesen Fehler auszumustern.

Was Sie sehen, ist immer das, was der Server zugestanden hat. Ist nichts angemeldet, ist die Tabelle für alle nur lesbar — auch für einen Mandanten-Administrator.

  • Es wird die ganze Zeile geschrieben, nicht ein einzelnes Feld. Ein leer gelassenes optionales Feld wird damit wirklich geleert.
  • Die Werte werden genauso geprüft wie beim Erfassen — Datentyp, Pflichtfelder, geschlossene Wertelisten. Eine Korrektur entsteht am Schreibtisch, mit dem heutigen Stand auf dem Bildschirm; es gibt hier keine Nachsicht für spät eintreffende Einträge.
  • Ausgeblendete Felder sind nicht Teil des Formulars und behalten ihren Wert.

Eine Korrektur und jede (De-)Aktivierung erzeugen einen Audit-Eintrag: wer, wann, an welchem Datensatz, welche Felder. Die Werte stehen nicht im Audit — es ist eine Spur, keine zweite Kopie der Daten.

Das Anhängen wird nicht auditiert: ein erfasster Datensatz trägt seine Herkunft selbst, und ein laufender Erfassungsstrom würde die Spur ertränken, die das Audit schützen soll.

Der Erfassungszeitpunkt bleibt der Erfassungszeitpunkt. Eine Korrektur wird mit dem Zeitpunkt der Korrektur gestempelt — sie schreibt fest, wann etwas berichtigt wurde, und nicht um, wann es aufgenommen wurde.