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Glossar

Die Begriffe, die TrakState in der Oberfläche benutzt — in derselben Bedeutung, in der sie dort stehen.

Datensatz-Art. Die Art von Vorgang, die Sie festhalten: ein Produktionsbericht, eine Störung, eine Prüfung. Sie legen ihre Felder selbst fest, in der Oberfläche, ohne neue Programmversion.

Feld. Eine Spalte einer Datensatz-Art. Hat einen Namen, einen Typ und kann Pflicht sein. Die Typen sind text, integer, numeric, timestamptz, boolean und file.

Datensatz. Eine einzelne Zeile einer Datensatz-Art.

Stammdaten. Eine Datensatz-Art, die nicht Betriebsgeschehen festhält, sondern eine Werteliste ist — Schichten, Fehlerarten, Artikel. Betrieblich (operational) und Stammdaten (master) sind die zwei Datenklassen einer Datensatz-Art.

Werteliste. Eine Stammdaten-Art, an die ein Feld gebunden ist. Damit hat dasselbe Merkmal nach einem Jahr nicht drei Schreibweisen.

Tag. Ein benannter Wert mit einem Pfad, zum Beispiel Press1.PartCount. Tags sind der einzige Weg, auf dem Daten in die Oberfläche gelangen — und der Grund, warum ein Dashboard nichts über die Datenbank wissen muss.

Tag-Pfad. Der Name eines Tags, in Punktschreibweise gegliedert. Die Gliederung ist auch der Baum, den Sie links sehen. Ein Tag wird über eine stabile Kennung gebunden, nicht über den Pfad — Umbenennen bricht deshalb keine Bindung.

Die sechs Tag-Arten.

Art Woher der Wert kommt
Memory-Tag Von Hand gesetzt. Hier gehalten und nirgendwo sonst.
Query-Tag Aus der Datenbank, über eine Abfrage.
Konnektor-Tag Von einer Verbindung, also von einer Maschine.
Datensatz-Tag Aus der Datenbank: das letzte Feld oder der letzte Datensatz einer Art.
Skript-Tag Hier berechnet.
Timer-Tag Von der Uhr.

Zustand eines Werts (Verlässlichkeit). Jeder gelesene Wert kommt mit einer Einstufung: Gut, Unsicher, Unbrauchbar oder Kein Zugriff. Ein Wert, der sich nicht ermitteln lässt, ist ein Ergebnis mit einem Zustand — kein Fehler. Ein abgeleiteter Wert bekommt den schlechtesten Zustand seiner Eingänge und den ältesten Zeitstempel: er ist nur so frisch wie sein ältester Eingang.

Richtung. Ob ein Tag von der Maschine liest, zur Maschine schreibt oder beides. Ein Schreiben auf ein ausgehendes Tag geht wirklich zur Maschine und scheitert, wenn es nicht ankommt. Ein eingehendes Tag zeichnet nur auf.

Bindung. Die Verknüpfung eines Abfrage- oder Skript-Parameters an ein anderes Tag.

Reichweite. Wie weit ein Wert gilt: geteilt (der ganze Mandant), persönlich (eine Person über ihre Sitzungen hinweg) oder einzelne Ansicht (ein Browserfenster).

Historisiert. Ein Tag, dessen Verlauf gespeichert wird. Das Gegenteil ist nur live.

Verbindung. Der Draht zur Anlage: ein MQTT-Broker, eine TCP-Gegenstelle, ein eigener Konnektor. Sie können mehrere haben — eine je Halle, dazu eine öffentliche.

Konnektor. Der Typ einer Verbindung, also das Protokoll. Ein Konnektor bringt sein eigenes Einstellungsformular mit; TrakState zeichnet es, ohne das Protokoll zu kennen.

Konnektor-Plugin. Ein Paket, das einen neuen Konnektor-Typ mitbringt.

Sidecar. Ein eigenständiger Prozess neben der Anwendung, den ein Plugin mitbringt und den TrakState startet und beaufsichtigt. Das ist die Bauform für einen Konnektor, der eine Verbindung offen hält.

Dashboard (Board). Eine Seite aus Widgets. Ein Board hält keine Daten — jedes Widget zeigt auf ein Tag.

Widget. Ein Baustein auf einem Board oder in einer Erfassungsmaske: eine Kennzahlkachel, ein Verlauf, eine Tabelle, ein Filter.

Erfassung. Datensätze von Hand eingeben, über eine Maske, die aus Ihrem Datenmodell entsteht.

Seitentyp. Eine Art von Seite, die ein Plugin anbietet — zum Beispiel „Board” oder „Erfassungsmaske”. Sie legen davon so viele benannte Seiten an, wie Sie brauchen, und hängen sie in Ihre Navigation.

Navigation. Ihr eigener Menübaum. Ordner und Einträge legen Sie selbst an; ein Plugin bestimmt nicht, wie Ihr Menü aussieht.

Präsentationsmodus (Kiosk). Die rahmenlose Ansicht für einen Wandbildschirm: keine Bedienleiste, kein Menü und kein sichtbarer Ausgang - dreimal Esc drücken oder drei Sekunden lang einen Finger in die rechte obere Ecke halten.

Fläche. Wo eine Seite gezeichnet wird: main (die normale Schale), kiosk (Präsentationsmodus) oder capture (berührungsorientierte Erfassung).

Befehlspalette. Das Suchfeld für Befehle, mit Strg + K geöffnet.

Abfrage. Eine Frage an die Datenbank, entweder im Baukasten zusammengestellt oder als SQL geschrieben. Ein Wechsel vom SQL zurück in den Baukasten verwirft die Beschreibung.

Baukasten. Die geführte Form einer Abfrage: Quelle, Ergebnis, Zeitraum, Filter, Gruppierung. Er schreibt das SQL für Sie.

Probelauf. Eine Abfrage oder ein Skript mit den aktuellen Werten ausführen, ohne zu schreiben. Was geschrieben würde, wird gezeigt.

Skript. Ein Stück Ablauf, das auf einen Auslöser hin läuft und schreibt, was es entscheidet. Ein Skript-Tag berechnet einen Wert; ein Skript tut etwas.

Auslöser. Wann ein Skript läuft:

Auslöser Bedeutung
Tag-Änderung Jedes Schreiben auf eines der genannten Tags ist eine Gelegenheit zu laufen.
Zyklisch Alle soundso lange, gezählt ab dem Scharfstellen — nicht ab der vollen Stunde.
Zeitplan Nach der Uhr des Betriebs: viertelstündlich, täglich um 06:00, werktags um 06:00.
Systemereignis Etwas, das die Instanz selbst getan hat.
Von Hand Es läuft, wenn jemand auf Ausführen drückt.
Bibliothek Es läuft nie von selbst; anderer Code ruft es.

Watchdog. Die Aufsicht über ein zyklisches Skript. Ein zyklisches Skript, das aufhört, ist der leiseste Fehler überhaupt: nichts stürzt ab, kein Wert wird schlecht — die Anlage bekommt nur nichts mehr erzählt.

Verfügbarkeit. Anteil der tatsächlichen Laufzeit, in der die Linie lief — gemessen an der Zeit, die gearbeitet wurde, nicht an der geplanten.

Leistung. Ideale Zeit für die gefertigten Teile, gegen die Zeit, die die Linie tatsächlich lief.

Qualität. Teile, die am Ende gut waren (Nacharbeit eingeschlossen), gegen alles Gefertigte.

OEE. Verfügbarkeit × Leistung × Qualität.

First Pass Yield. Teile, die ohne jede Nacharbeit gut waren, gegen alles Gefertigte.

Nacharbeitsquote. Teile, die Nacharbeit brauchten, gegen alles Gefertigte.

Jobs pro Stunde. Gutteile je Stunde Laufzeit.

Erreichungsgrad. Wo die geplante Menge in die Bewertung eingeht.

Mandant. Ein Kunde beziehungsweise ein Betrieb. Jeder Mandant läuft in einer eigenen Instanz mit eigenen Daten und eigenen Plugins.

Sicherheitsrolle. Die grobe Einstufung einer Person: tenant-admin, user oder display. Sie kommt aus der Anmeldung.

Rolle. Ein feines Rechtebündel, das Sie im Mandanten selbst vergeben. Eine Person kann mehrere haben.

Recht. Die Erlaubnis für eine einzelne Handlung, geschrieben als namensraum:verb, zum Beispiel tenant-user:create.

Verzeichnis. Die Quelle der Benutzeridentitäten. Anmeldung, Kennwörter und Mehrfaktor-Verfahren liegen dort, nicht in TrakState.

Audit-Protokoll. Die Aufzeichnung dessen, wer wann was geändert hat. Getrennt vom Anwendungsprotokoll, das der Fehlersuche dient.

Plugin. Eine Erweiterung. Ein Plugin kann Seiten, serverseitige Abläufe, Befehle, Einstellungen, Seitentypen oder Konnektoren mitbringen. Die eigenen Bausteine des Produkts sind ebenfalls Plugins.

System-Plugin. Ein Plugin, das Teil der Anwendung ist. Es lässt sich nicht abschalten und nicht entfernen.

Paket. Die ausgelieferte Datei eines Plugins, .tspkg (mit eingebetteter Signatur) oder .zip (mit getrennter .sig).

Manifest. Die Beschreibung im Paket: Kennung, Version, geforderte Rechte, was das Paket beisteuert.

Signatur. Der kryptografische Nachweis, wer ein Paket gebaut hat — nie, was darin steht.

Signaturschlüssel (Vertrauensanker). Der öffentliche Schlüssel, gegen den eine Signatur geprüft wird. Der Betreiber hat einen; ein Mandant kann eigene hinterlegen.

Katalog. Das vom Betreiber kuratierte Regal an Paketen, die sich mit einem Klick installieren lassen.

Herkunft. Woher ein installiertes Plugin stammt: System-Plugin, Katalog, Ihr Schlüssel, Unsigniert, Schlüssel widerrufen oder Herkunft unbekannt.

Installiert / aktiv. Zwei verschiedene Zustände. Ein Paket liegt installiert und untätig, bis jemand es einschaltet.

Vorlage. Eine ganze Konfiguration — Datensatz-Arten, Felder, Tags, Rollen, Seiten — zum Exportieren und wieder Einspielen.

Betreiber. Wer die Anlage betreibt und Mandanten einrichtet. Eine eigene Ebene außerhalb der Mandantentrennung.

Lizenz. Die Berechtigung, die Anwendung und einzelne Plugins zu benutzen. Läuft sie ab, wird nicht gesperrt: die Anwendung geht in einen Nur-Lese-Betrieb, Daten bleiben sichtbar und exportierbar.