Lizenz
Die Lizenz sagt, wofür diese Installation freigeschaltet ist: wie viele Benutzer, Tags und Tabellen sie führen darf, welche Plugins laufen, welche KI-Stufe offen ist und bis wann sie gilt. Sie liegt als signierte Datei vor und wird unter Einstellungen › Lizenz eingespielt und angezeigt.
Die Instanz fragt dabei nirgends nach. Die Lizenzdatei trägt sich selbst; es gibt keinen Lizenzserver, der erreichbar sein müsste, und keine Aktivierung über das Internet. Das gilt in der Cloud genauso wie bei Ihnen im Haus.
Was gezählt wird
Abschnitt betitelt „Was gezählt wird“Drei Dinge, und nur diese drei:
| Gezählt | Was dazugehört |
|---|---|
| Benutzer | Personen mit einem Zugang. Ein Bildschirm in der Halle zählt nicht mit — er hat keinen Benutzerzugang. |
| Tags | alle Tags im Mandanten, auch die, die ein Plugin oder ein Import angelegt hat |
| Tabellen | die Datensatz-Arten Ihres Datenmodells |
Auf der Lizenzseite stehen die drei als Belegung, etwa Benutzer 2 von 3 · Tags 38 von 50 · Tabellen 2 von 3.
Die Grenze wird beim Anlegen durchgesetzt
Abschnitt betitelt „Die Grenze wird beim Anlegen durchgesetzt“Ist eine Grenze erreicht, wird das nächste Anlegen abgelehnt, mit Meldung — nie stillschweigend. Das gilt für jeden Weg: die Oberfläche, einen Import, ein Skript und ein Plugin. Die Prüfung sitzt in der Datenbank und nicht in der Bedienoberfläche, damit kein Weg daran vorbeiführt.
Ein Import, der nicht vollständig passt, legt gar nichts an. Zwanzig Tags in eine Lizenz zu laden, die nur noch fünf zulässt, wird abgelehnt, bevor der erste geschrieben wird — Sie stehen danach nicht vor einer halb geladenen Vorlage.
Wenn die Lizenz nicht erfüllt ist
Abschnitt betitelt „Wenn die Lizenz nicht erfüllt ist“Dann stoppt der Motor: alles, was ohne Menschen läuft. Zyklisches Lesen, Zeitpläne, Wächter, MQTT herein und hinaus, und Plugin-Server mit eigenem Takt.
Bedienbar bleibt alles, was Sie zum Aufräumen brauchen: Anmelden, Konfigurieren, Bearbeiten, Löschen und Exportieren. Genau darum wird nicht einfach abgeschaltet.
Ein Banner am oberen Rand sagt, was los ist und was zu tun ist — zum Beispiel „51 von 50 Tags belegt – Erfassung angehalten. Entfernen Sie einen Tag oder erweitern Sie die Lizenz.“
Der Motor läuft von selbst wieder an, sobald der Grund weg ist. Es gibt nichts zu quittieren und nichts neu zu starten; die Prüfung läuft beim Start, danach regelmäßig und nach jedem Lizenzwechsel.
Vier Gründe, zwei Wirkungen
Abschnitt betitelt „Vier Gründe, zwei Wirkungen“| Grund | Wirkung |
|---|---|
| Kontingent überschritten | Motor stoppt |
| Gültigkeit abgelaufen | Motor stoppt |
| Träger fehlt oder passt nicht | Motor stoppt |
| keine Lizenz eingespielt | Motor stoppt |
| Plugin nicht lizenziert oder abgelaufen | nur dieses Plugin ist aus |
| KI-Stufe nicht lizenziert | nur die KI-Oberfläche ist aus |
Die Regel dahinter: was den Datenfluss betrifft, stoppt den Motor; was eine Zusatzfunktion betrifft, schaltet nur diese ab.
In der Cloud kommt die Lizenz von selbst
Abschnitt betitelt „In der Cloud kommt die Lizenz von selbst“Betreiben wir Ihre Instanz, spielen wir die Lizenz ein. Sie wird beim Ausstellen direkt in Ihre Instanz geschrieben und ist dort innerhalb einer Minute wirksam — Sie müssen nichts herunterladen und nichts einspielen. Auch eine Erweiterung erreicht Sie so.
Das ist keine Online-Prüfung: Ihre Instanz fragt weiterhin nirgends nach. Es ist dieselbe signierte Datei an derselben Stelle — nur bringen wir sie hin, statt sie Ihnen zu schicken.
Sie sehen, wann sie ankommt. Sobald die neue Lizenz gilt, bekommt jede und jeder Angemeldete unten rechts eine kurze Meldung — etwa Neue Lizenz aktiv: KI-Stufe 3 (bisher 1). Der KI-Assistent, die Lizenzseite und das Band oben stellen im selben Moment um; niemand muss die Seite neu laden oder sich neu anmelden. Bis dahin gilt die bisherige Lizenz unverändert.
Auf einer Anlage in Ihrem Haus bleibt es beim Einspielen von Hand, wie unten beschrieben.
Eine Lizenzdatei einspielen
Abschnitt betitelt „Eine Lizenzdatei einspielen“- Einstellungen › Lizenz öffnen.
- Unter Lizenzdatei einspielen die Datei wählen, die Sie erhalten haben. Sie endet auf
.tkslicense. - Einspielen drücken.
Die Datei wird geprüft, bevor sie übernommen wird. Wird sie abgelehnt, sagt die Meldung warum — etwa dass sie für einen anderen Kunden ausgestellt wurde oder älter ist als die bereits eingespielte. Eine abgelehnte Datei ändert nichts. Dieselbe Lizenz noch einmal einzuspielen ist kein Fehler: die Seite meldet dann, dass sie bereits eingespielt ist.
Eine angenommene Datei gilt sofort — die Seite sagt das, und alle anderen Angemeldeten bekommen dieselbe Meldung wie bei einer Lizenz, die wir zustellen.
In der Cloud ist meist nichts zu tun. Eine Lizenz für einen Mandanten, den TrakState selbst betreibt, wird beim Ausstellen direkt eingespielt und gilt innerhalb einer Minute. Die Datei brauchen Sie dann nur für Ihre Unterlagen.
Die Seite gehört zu den Einstellungen; öffnen und eine Datei einspielen kann deshalb nur eine Administratorin oder ein Administrator. Wer sonst vor einem angehaltenen Bildschirm steht, liest den Grund im Banner oben — dieselben Zahlen und was zu tun ist.
Gültigkeit und Wartung
Abschnitt betitelt „Gültigkeit und Wartung“Gültigkeit steuert den Betrieb. Ohne Datum läuft die Lizenz unbefristet; mit Datum ist es eine Testlizenz. In den letzten sieben Tagen erscheint ein Hinweisband am oberen Rand - ruhig eingefärbt, nicht rot, weil noch nichts stehengeblieben ist. Bei unbefristeten Lizenzen erscheint es nie. Nach dem Ablauf gibt es keine Kulanzfrist.
Wartung bis steuert etwas ganz anderes, nämlich nur die Update-Berechtigung: Versionen, die nach diesem Datum erschienen sind, starten nicht. Die Version, die Sie haben, läuft unbefristet weiter. „Wartung abgelaufen” heißt also nie, dass Ihre Anlage stehenbleibt.
Eine Lizenz kann an einen Träger gebunden sein:
| Träger | Bedeutung |
|---|---|
| Keiner | die Lizenz gilt für die Instanz, ohne Hardwarebindung (der Regelfall in der Cloud) |
| Dieser Rechner | gebunden an diesen Server, über seinen Fingerabdruck (siehe unten) |
| USB-Stick | gebunden an die Seriennummer eines bestimmten Sticks, der im Server stecken muss |
Fehlt ein gebundener Träger, stoppt der Motor und das Banner sagt es. Stecken Sie ihn wieder ein, läuft die Anlage von selbst weiter.
Ein USB-Stick stoppt die Anlage sofort — ihn wieder einzustecken dauert eine halbe Minute und braucht niemanden.
Ein geänderter Rechner nicht. Passt der Fingerabdruck nicht mehr, haben Sie vierzehn Tage, mit Warnband die ganze Zeit über. Das ist Absicht: Ein defektes Mainboard kann vor Ort niemand durch Einstecken beheben — dafür braucht es eine neue Lizenz von uns, auf die neue Anforderungs-ID, und solange soll die Linie nicht stehen. Nach den vierzehn Tagen stoppt der Motor wie bei jeder anderen nicht erfüllten Lizenz.
Die vierzehn Tage laufen ab dem ersten Auftreten der Abweichung; ein Neustart des Servers beginnt sie nicht neu. Eine neue Lizenz auf den neuen Fingerabdruck beendet sie sofort.
Die Anforderungs-ID
Abschnitt betitelt „Die Anforderungs-ID“Nur bei einer Anlage in Ihrem Haus. In der Cloud gibt es sie nicht und braucht es sie nicht: Ihre Instanz ist ein Container, der verschoben und neu gebaut wird, und eine Bindung an die Maschine darunter würde beim ersten Umzug reißen.
Um eine Lizenz an diesen Rechner zu binden, müssen wir wissen, welcher Rechner das ist. Die
Lizenzseite zeigt deshalb oben eine Anforderungs-ID: die Kundennummer dieser Installation
und einen kurzen Fingerabdruck der Maschine, etwa ...-0048 / a17f4c9e21b0d3f5.
Schicken Sie uns diese Zeile bei Bestellung oder Verlängerung. Darauf wird die Lizenz dann ausgestellt.
Der Fingerabdruck ist ein Hashwert über das, was die Maschine über sich meldet — eine Board-Seriennummer, eine System-UUID, eine Platten-Seriennummer. Es verlässt keine Hardware-Seriennummer Ihr Haus; wir sehen nur den Hashwert. Er bleibt über Neustarts, Neuinstallationen und Updates gleich.
Er ändert sich, wenn sich die Hardware ändert — ein neues Mainboard, eine neue Systemplatte, ein Umzug auf eine andere virtuelle Maschine. Dann passt die Anforderungs-ID auf dem Bildschirm nicht mehr zur Lizenz, und Sie schicken uns die neue. Manche Maschinen melden gar nichts Lesbares; die Seite sagt das dann deutlich, und an eine solche Maschine kann nicht gebunden werden.
Wo ein Lizenzproblem festgehalten wird
Abschnitt betitelt „Wo ein Lizenzproblem festgehalten wird“Eine Lizenzwarnung — keine brauchbare Lizenz, ein näher rückendes Ende, eine Maschine, die nicht
mehr passt — steht nicht nur auf der Seite, sondern auch im Diagnostics-Panel. Das Panel ist
ausgeblendet, bis Sie es mit ?diagnostics=on hinter der Adresse einschalten (siehe Betrieb,
Protokolle und Diagnose); dann öffnen Sie es unten links mit Diagnose einblenden. Die Zeilen
tragen die Herkunft Frontend und die Quelle Shell.
Das zählt für eine Meldung aus der Anlage: wer sagt „da steht irgendwas mit der Lizenz”, kann die Zeile schicken statt des Eindrucks. Bis zum 07.09.2026 wurden diese Zeilen geschrieben und dann von der Protokollroute abgewiesen — sie kamen also nie an. Bei einer älteren Installation ist das Panel deshalb leer, so falsch die Seite auch steht.
In der Entwicklungsumgebung
Abschnitt betitelt „In der Entwicklungsumgebung“Im Betriebsprofil local-dev wird die Lizenz nicht durchgesetzt. Die Lizenzseite zeigt
trotzdem die echten Zahlen an, damit sichtbar ist, wo eine Grenze gerissen worden wäre — nur
angehalten wird nichts.