Sicherung & Wiederherstellung
Unter Einstellungen › Sicherung & Wiederherstellung geht es um den gesamten Stand Ihres Mandanten: ihn als Datei herunterladen, einen gespeicherten hochladen und damit ersetzen, und zu einem der letzten zehn Wiederherstellungspunkte zurückgehen. Alles davon ist Administratoren vorbehalten.
Laden ersetzt hier alles. Ein Template aus dem Store dagegen fügt nur hinzu (siehe Templates und der Store). Deshalb hat das Laden einen eigenen Bereich, getrennt vom Store. Ein Template lässt sich über Aktualisieren und Entfernen wieder abbauen; für das Laden gibt es nur den Gesamt-Rückweg über einen Wiederherstellungspunkt.
Was in einer Konfigurationsdatei steht
Abschnitt betitelt „Was in einer Konfigurationsdatei steht“Eine Konfiguration ist eine Beschreibung, kein Datenbankabzug. Darin stehen nur
Namen — Press1.PartCount, ProductionReport, manager —, nie interne Kennungen. Das
ist der Grund, warum dieselbe Datei in einem anderen Mandanten funktioniert und warum sie
eine Fassungsänderung übersteht: „ein Dashboard mit einer Kachel auf Plant.OEE” bleibt
verständlich, auch wenn sich die Tabellen darunter ändern.
Beim Laden werden aus diesen Namen wieder Kennungen. Lässt sich einer davon nicht auflösen, bricht der Vorgang ab, statt die Hälfte einzuspielen.
Skripte reisen mit. Ein Skript steht mit seinem Pfad, seinem Auslöser und seinen Eingängen in der Datei — und die Tags, auf die es hört, wieder nur mit ihrem Pfad. Ein Mandant, dessen Daten über ein Skript hereinkommen, ist damit vollständig beschrieben: laden, und die Daten fließen.
Connector-Tags reisen mit ihrer Bindung. Ein Tag, der auf eine Maschine hört, steht mit
dem Namen seiner Verbindung in der Datei (zum Beispiel Line PLC), mit seiner Richtung
und den eigenen Feldern des Connectors (zum Beispiel dem Symbol, das gelesen wird). Die
Verbindung selbst — Adresse, Zugangsdaten — steht nicht in der Datei: sie gehört dem
Mandanten und bleibt, wo sie ist. Die Verbindung dieses Namens muss im Ziel-Mandanten also
schon vorhanden sein, bevor Sie laden. Fehlt sie, nennt die Prüfung den Tag und die fehlende
Verbindung, und es wird nichts geladen. Ein Connector-Tag, der ohne Bindung gespeichert
wurde, lädt wie bisher: Er existiert und hört nichts, bis Sie ihn binden.
Selbst hochgeladene Symbole reisen ebenfalls mit, das Bild selbst und nicht nur sein Name. Ein Menüeintrag, der Ihr eigenes Logo trägt, kommt genauso wieder heraus. Trägt Ihr Mandant zwei Symbole gleichen Namens, wird daraus beim Laden eines.
Aktuellen Stand herunterladen
Abschnitt betitelt „Aktuellen Stand herunterladen“Speichert den Mandanten, wie er gerade ist, als Datei zum Herunterladen. Der Schalter Demodaten in den Download aufnehmen entscheidet, ob die laufenden Datensätze mitkommen; er ist standardmäßig aus — damit nicht versehentlich Produktionsdaten in einer Datei landen, die weitergereicht wird.
Stammdaten kommen immer mit. Linien, Stationen, Schichten und die geschlossenen Wertelisten gehören zur Konfiguration, nicht zu den Bewegungsdaten.
Die gespeicherte Datei nennt jedes installierte Plugin mit seiner aktuellen Version als Voraussetzung. Dieselbe Datei wieder einzuspielen verlangt deshalb nie eine Nachinstallation.
Kann ein Plugin seinen Teil noch nicht ausgeben, weil es dafür zu alt ist, wird das Speichern abgelehnt — mit der Nennung des Plugins, statt mit einer allgemeinen Fehlermeldung. Das ist etwas, das Sie selbst beheben können: das Plugin aktualisieren.
Stand hochladen und ersetzen
Abschnitt betitelt „Stand hochladen und ersetzen“Nimmt eine Konfigurationsdatei entgegen und prüft sie sofort gegen dasselbe Format, dem auch das Laden vertraut. Ist sie unbrauchbar, sehen Sie die beanstandeten Stellen im Klartext; es wird nichts ersetzt. Ist sie in Ordnung, öffnet sich der Lade-Dialog — samt Plugin-Prüfung und der Liste dessen, was ersetzt würde. Erst wenn Sie bestätigen, wird der aktuelle Stand ersetzt, und vorher wird ein Wiederherstellungspunkt davon angelegt.
Übersetzungen und selbst hochgeladene Symbole kommen dazu. Alles andere ersetzt das Laden; diese beiden ergänzt es: Was die Datei mitbringt, gilt, und was Ihr Mandant zusätzlich hat, bleibt stehen. Eine Datei aus einem anderen Mandanten soll Ihnen keine Sprache wegnehmen.
Wiederherstellungspunkte
Abschnitt betitelt „Wiederherstellungspunkte“Vor jedem Laden und jedem Wiederherstellen legt TrakState einen Wiederherstellungspunkt des Stands an, der gleich ersetzt wird — mit dem Template-Store auch vor jedem Hinzufügen, Update und Entfernen eines Templates. Jetzt Wiederherstellungspunkt anlegen legt einen von Hand an, etwa bevor Sie selbst größere Änderungen beginnen. Behalten werden die letzten zehn; der elfte verdrängt den ältesten.
Jede Zeile zeigt, wann der Punkt angelegt wurde, aus welchem Anlass, von wem und wie groß er ist.
- Herunterladen holt diesen Punkt als gewöhnliche Konfigurationsdatei.
- Wiederherstellen … spielt ihn zurück. Das ist derselbe Ladevorgang wie oben: Der Dialog zeigt, was ersetzt würde, und vorher wird ein Wiederherstellungspunkt des aktuellen Stands angelegt — ein Wiederherstellen lässt sich also rückgängig machen, indem man diesen zurückspielt. Demodaten im Punkt kommen mit zurück.
Wiederherstellen ist exakt — auch bei Übersetzungen und Symbolen. Anders als beim Laden einer Datei sind danach genau die Übersetzungen da, die der Punkt hatte: später hinzugekommene sind weg, später geänderte stehen wieder auf dem alten Text. Dasselbe gilt für selbst hochgeladene Symbole. Ein Text, den eine Tafel noch zeigt, bleibt in der Liste unter Übersetzungen stehen, nur eben unübersetzt. Wie viele Texte das Wiederherstellen gesetzt und entfernt hat, steht als Zeile im Diagnose-Panel. Schon vor dem Wiederherstellen nennt der Dialog, wie viele Übersetzungen dabei wegfallen.
Signatur und Grenze
Abschnitt betitelt „Signatur und Grenze“Eine Konfiguration ist nicht signiert, und an der Stelle einer Signatur steht eine Regel:
Eine Konfiguration darf nichts tun, was die ladende Person nicht von Hand tun könnte.
Sie läuft unter Ihrer Anmeldung über die normalen Wege des Produkts. Es gibt keinen bevorrechtigten Pfad, den eine Signatur absichern müsste.
Für Plugins gilt das nicht. Installiert ein Ladevorgang ein fehlendes Plugin nach, läuft das über den Plugin-Katalog und prüft die Herstellersignatur gegen Ihren Vertrauensanker. Eine unsignierte Konfiguration bedeutet nie ein unsigniertes Plugin.
Was eine Konfiguration nicht kann
Abschnitt betitelt „Was eine Konfiguration nicht kann“Sie lässt sich nicht in eine Plugin-Fassung laden, deren Import diese Beschreibung nicht mehr versteht. Und sie enthält weder Konten noch Anmeldungen: eine Datei, die Sie weitergeben, trägt Ihre Einrichtung, nicht Ihre Belegschaft.