Mandant einrichten und erster Login
Ein Mandant ist der abgeschlossene Datenraum einer Firma oder eines Werks. Angelegt wird
er nicht in der Anwendung, sondern in der Console — der Betreiber-Oberfläche unter dem
Pfad /console. Sie liegt außerhalb der Kundenanmeldung und gehört nicht an dieselbe
öffentliche Adresse wie die Anwendung.
Was die Console darf und was nicht
Abschnitt betitelt „Was die Console darf und was nicht“Die Console verwaltet und beobachtet. Sie zeigt Name, Zustand, Anlegedatum, den Container und den Verlauf der Einrichtung.
Sie hat keinen Weg zu den fachlichen Daten eines Mandanten: keine Datensätze, keine Tags, keine Erfassungen. Das ist keine Vereinbarung, sondern gebaut — die Console setzt nie den Mandantenkontext, mit dem solche Daten überhaupt lesbar wären.
Anmelden an der Console
Abschnitt betitelt „Anmelden an der Console“Beim ersten Start legt der Dienst einen Console-Verwalter an, aus zwei Werten:
CONSOLE_BOOTSTRAP_EMAILCONSOLE_BOOTSTRAP_PASSWORDDer Vorgang ist wiederholbar: existiert das Konto schon, passiert nichts. Sind die beiden Werte leer, wird kein Konto angelegt und niemand kann sich anmelden.
Die Console-Anmeldung ist lokal — E-Mail und Kennwort, nicht der Identitätsanbieter. Sie ist die einzige Kennwortanmeldung im ganzen System.
Einen Mandanten anlegen
Abschnitt betitelt „Einen Mandanten anlegen“Auf dem Bildschirm Tenants legen Sie einen Mandanten an. Die Einrichtung läuft danach selbstständig und tut in einem Zug:
- eine Organisation beim Identitätsanbieter anlegen,
- dort einen Anmelde-Zugang (OIDC-Client) für diese Instanz einrichten,
- einen ersten Mandanten-Verwalter mit Anfangskennwort anlegen,
- die Datenbankrollen des Mandanten einrichten,
- die Instanz starten.
Der Mandant trägt dabei einen von vier Zuständen: provisioning, active, failed,
incomplete.
Bleibt er auf failed oder incomplete stehen, wiederholen Sie die Einrichtung mit
derselben Schaltfläche. Der Vorgang ist darauf ausgelegt, mehrfach zu laufen: Er baut
weiter, wo er stehengeblieben ist, statt alles noch einmal anzulegen.
Das Anfangskennwort
Abschnitt betitelt „Das Anfangskennwort“Das Anfangskennwort wird genau einmal angezeigt, unmittelbar nach der Einrichtung. Wir speichern es nicht — beim Identitätsanbieter liegt nur sein Abdruck. Notieren Sie es, bevor Sie das Fenster schließen.
Ist es verloren, setzen Sie es in der Detailansicht des Mandanten neu. Das macht das bisherige Kennwort ungültig und zeigt Ihnen wieder genau einmal ein neues.
Hat ein Mandant die Einrichtung nie abgeschlossen, gibt es keinen Verwalter, den man zurücksetzen könnte. Die Meldung sagt das ausdrücklich; wiederholen Sie dann die Einrichtung statt des Zurücksetzens.
Der erste Login des Kunden
Abschnitt betitelt „Der erste Login des Kunden“Der Mandanten-Verwalter ruft die Adresse seiner Instanz auf. Die Anmeldung geht zum Identitätsanbieter, nicht an ein Formular von TrakState. Dort meldet er sich mit E-Mail und Anfangskennwort an und vergibt sofort ein eigenes.
Danach steht er in der Anwendung — mit leerem Datenmodell. Als Nächstes legen Sie fest, welche Datensätze es gibt und welche Felder sie haben. Das steht im Kapitel Datenmodell.
Detailansicht
Abschnitt betitelt „Detailansicht“Zu jedem Mandanten sehen Sie:
| Angabe | Wofür Sie sie brauchen |
|---|---|
| Zustand | Läuft der Mandant, oder blieb die Einrichtung hängen? |
| Adresse | Wohin sich der Kunde anmeldet. |
| Organisation und Anmelde-Zugang | Für Rückfragen am Identitätsanbieter. |
| Container und dessen Zustand | Läuft die Instanz überhaupt? |
| Verlauf der Einrichtung | Was zuletzt geschah, und woran es scheiterte. |
Über dieselbe Ansicht schalten Sie einen Mandanten aktiv oder inaktiv. Inaktiv heißt: die Instanz läuft nicht mehr. Die Daten bleiben.